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Physik, Philosophie und Macht


Willkommen auf der Homepage der Philosophie. Wenn Sie die atheistisch-wissenschaftliche Weltanschauung kennenlernen wollen, so ist das die richtige Webseite für Sie.

Auf dieser Seite geht es um den Vergleich der verschiedenen Weltanschauungen. Hier spielen die gesamte Naturwissenschaft, wie auch Philosophie eine große Rolle. Vorab sei gesagt, dass diese Seite auf eine atheistische Weltanschauung hinaus läuft. Als Allererstes sollten wir uns mal die heutige Welt anschauen. Unsere Weltanschauung ist sehr stark durch die Vergangenheit geprägt. Damit meine ich, dass sehr viele Dinge die wir tun auf Traditionen, Bräuchen und Normen basieren. Die zu diskutierende Frage ist natürlich die in wie fern das alles noch aktuell ist. Natürlich entstehen immer neuere Sachen wodurch das alte z. T. in Vergessenheit gerät. Jedoch existieren bis heute für die meisten Menschen Wörter wie Gott, Seele, Ethik usw. Das was mich schon seit meiner Kindheit beschäftigt ist eigentlich die Frage warum Menschen heute daran genauso wie früher glauben. Damit meine ich, dass durch immer neuere Erkenntnisse immer weniger unerklärliche Dinge einem "Gott" zugeschrieben werden. Obwohl dem so ist glaubt man noch immer an einen Gott und zwar in den verschiedensten Formen, womit ich verschiedene Religionen meine. Jedoch denke ich, dass man den Grund eher in der Vergangenheit suchen sollte. Die wohl plausibelste Erklärung für das Entstehen eines Glaubens ist Armut in der die damaligen Leute lebten, jedoch auch die Unkenntnis der Naturgesetze. Eins der meistbenutzten Beispiele dürften wohl Erdbeben und Sonnenfinsternisse sein. Heute ist es für uns kein Problem diese beiden Naturereignisse zu erklären, aber früher versuchte man das Ganze auf diese Art und Weise zu erklären. Eine Möglichkeit wäre die, dass die Menschen durch beten den dafür "verantwortlichen Gott" dazu bewegen wollten ihr Leben zu verschonen. Und dabei sind wir bei einer elementaren Emotion des Menschen angelangt, bei der Angst. Der eine Grunde, der im Zusammenhang mit unerklärlichen Dingen stand, dürfte wohl der der Angst gewesen sein und der andere der im Zusammenhang mit Armut stand dürfe wohl der der Freude gewesen sein. Da die Menschen früher in Armut gelebt haben hoffen sie ihr Glück im sogenannten "Himmel" zu finden. Damit so meine ich könnte man objektiv erklären wie es zu Religionen gekommen ist, doch diese Erklärung ist natürlich rein atheistischer Natur, denn niemals würde ein Theologe dies so erklären. Ein Theologe oder jeder andere gläubige Mensch würde sagen, dass damals Menschen einen Kontakt zu Gott gehabt haben. Unter Umständen würden sie es noch mit irgendwelchen Wundern untermauern. Es gibt natürlich noch einen wichtigen Punkt, denn Theologen sagen ja immer gerne, dass die Welt so ideal funktioniert, dass es einfach Gott geben muss. Ihre Aussage ist also die, dass alles so gut funktioniert, damit der Mensch leben kann. Die Wissenschaftler sagen, dass der Mensch leben kann, weil alles so gut funktioniert. Damit wird die Aussage einfach umgedreht, so schnell und einfach wird aus einer theologischen eine wissenschaftliche oder aus einer wissenschaftlichen eine theologische Aussage. Gucken wir uns doch jetzt einmal die atheistische Seite an. Atheisten glauben bekanntlicherweise weder an Gott noch an eine Seele. Die Frage, die sich einem Nicht-Atheisten stellt ist vielleicht erst einmal die wie der Mensch leben kann, wenn es etwas Übersinnliches nicht gibt. Die meisten Menschen verbinden mit dem Leben etwas Übersinnliches was nicht greifbar ist. Die Frage ist warum und die Antwort darauf ist ziemlich einfach. Die meisten Menschen glauben daran was sie mit ihren eigenen Augen gesehen haben und was Ihnen widerfahren ist. Sie sammeln Erfahrungen in ihrem Leben, klammern sich daran fest und geben sie weiter. Da man jedoch schon immer davon überzeugt war, dass der Mensch etwas Besonderes im Universum darstellt und da man noch nie einen Menschen oder irgendein anderes Lebewesen nachbauen konnte hat man sich an dieser Erfahrung festgeklammert, dass es unmöglich ist einen Menschen zu bauen und dass er somit etwas Besonderes darstellt. Diese Erfahrungen hat man über Generationen weitergegeben und sie wurden in den meisten Fällen einfach so übernommen. Andererseits ist es nicht verwunderlich, dass Menschen meinen etwas Besseres zu sein als der Rest der Materie, denn so ist unser Gehirn konzipiert. Jetzt werden Sie vielleicht verstehen warum ich das Wort Macht, was ich später auch noch in der Vergangenheit behandeln werde mit aufgenommen habe. Von Natur aus muss der Mensch wie auch alle anderen Tiere kämpfen um zu überleben. Wer nun der Mächtigste ist überlebt. Dieses Selbstbewusstsein geht natürlich beim Menschen so weit, dass er glaubt, dass Beste überhaupt zu sein. Wer mehr Macht hat fühlt sich wichtiger und wird auch mit mehr Respekt von unserer heutigen Gesellschaft behandelt. Macht ist das worauf das ganze System, die ganzen Staaten unserer Erde aufbauen, jedoch sind sie nicht die einzigen, denn Macht gibt es von Natur aus. Wenn ich mir einen Stein, einen Tisch oder einen Stuhl angucke sagt mir mein Instinkt: "Ich bin doch etwas viel Besseres, dieser Tisch hat doch gar nichts geleistet, ich kann mit ihm tun was ich möchte. Er hat keinen eigenen Willen." Doch hier kommen Überlegungen ins Spiel, die für uns unfassbar und viel zu abstrakt sind. Diese beiden Formulierungen, dass der Tisch nichts geleistet hat und dass er keinen freien Willen sind subjektiv. Das ist das was wir immer wieder vergessen bzw. woran wir gar nicht erst denken. Der freie Willen ist etwas was wir Menschen uns ausgedacht haben. Dadurch ist es nicht weniger wert als andere Materie im Universum, aber auch nicht mehr. Bevor wir mit der atheistisch-wissenschaftlichen Erklärung weitermachen sollten wir uns noch einmal die Machtausübung in der Vergangenheit in Verbindung mit Religionen angucken. Wie wir alle wissen existieren alle großen Weltreligionen seit vielen Generationen. Auch in diesem Zusammenhang ist Macht das ausschlaggebende. Meiner Meinung nach und derer aller Atheisten wurden Religionen erfunden, um Menschen manipulieren zu können, denn mit Geschichten über höhere Mächte kann man Menschen mehr als nur gut kontrollieren. Jedoch hängt dies wie schon angedeutet damit zusammen, dass die Menschen damals die Naturgesetzte nicht so gut kannten wie wir heute. Nun gab und gibt es Menschen, die sich Priester nannten und bis heute nennen, die behaupten eine Verbindung zu Gott zu haben und die den Menschen einreden, dass gute Menschen in den Himmel und böse Menschen in die Hölle kommen. Natürlich stellt sich mir die Frage, ob die Erfinder der Weltreligionen selbst daran geglaubt haben. Dieses Gehorsam der damaligen Menschen ist natürlich deshalb verständlich, da sie meist ungebildet waren hingegen zu den Priestern. So konnte man den Menschen immer sagen was sie tun sollten und sie taten es aus Furcht vor höheren Mächten. Auch weltliche Herrscher wie z. B. verschiedene Könige konnten ihre Macht mittels verschiedener Religionen festigen. Viele Wissenschaftler und Philosophen, die vom Atheismus überzeugt waren und Sachen, die man vorher einem Gott zugeschrieben hat, erklärten, stellten für die Religionen eine große Bedrohung dar, denn sie entdeckten die wahren Gründe und somit sahen die Leute die Fehler der Religionen. Daher hatten diese Wissenschaftler und Philosophen auch schon immer viele Probleme, weil sie als Ketzer bezeichnet wurden. Nun aber zurück zur wissenschaftlichen Erklärung. Für die Wissenschaft ist es unlogisch zu glauben es gäbe einen Gott, da es erst einmal keine Beweise dafür gibt und zweitens würde es nicht in die Logik unserer Naturgesetzte hinein passen. Nun könnten doch einige Theologen auf die Idee kommen und sagen, dass wir uns die Logik ausgedacht haben und dass sie subjektiv ist. Damit haben sie auch Recht, denn das ist sie, aber wir dürfen nicht vergessen, dass sie uns bei unseren Nachforschungen noch nie im Stich gelassen hat. Es mag vielleicht etwas instrumentalistisch klingen, aber für Wissenschaftler ist es zuerst einmal immer wichtiger das beste Werkzeug für ein Naturphänomen zu finden und erst dann nach dem richtigen Grund zu suchen. Und die Logik ist ein Werkzeug und zwar das beste, auch wenn sie subjektiv ist, können wir uns auf sie verlassen. Dies ist die wissenschaftliche Erklärung für die Nichtexistenz Gottes. Nun wollen wir uns jedoch dem Gegenbeweis für die Existenz einer Seele widmen. Dies dürfte noch viel interessanter sein als nur logisch zu beweisen, dass es keinen Gott gibt. Die meisten Menschen mit denen ich gesprochen habe, haben nicht ein so großes Problem damit zuzugeben, dass sie von der Existenz Gottes nur zum Teil überzeugt sind. Sie können sich auch eine Welt ohne Gott vorstellen, denn das ist ja wohl nicht so schwer, aber sich eine Welt ohne Seele vorzustellen grenzt an das Unmögliche, denn hier sprechen wir nicht von einer externen Sache wie Gott, sondern wir sprechen von uns selbst und deshalb ist es auch so schwierig. Ich werde versuchen Ihnen das alles möglichst logisch zu erzählen, denn ich habe wirklich schon oft die Erfahrung gemacht, dass Leute es zu verstehen glauben, jedoch sich später aus dem was sie sagen herausstellt, dass sie es gar nicht verstanden haben. Sollte ein in diesem Gebiet bewanderter Mensch diese Seite lesen, so soll er sich nicht beleidigt fühlen, aber diese Seite soll ja auch Nicht-Atheisten den Atheismus näher bringen. Vorher haben wir uns ja schon Gedanken über die Seele gemacht bzw. über einen Menschen ohne Seele, aber was wir nicht geklärt haben ist ja wie so ein Mensch überhaupt leben soll und es ist auch nicht schwer. Die Wissenschaft geht davon aus, dass der Mensch eine Zusammenballung von Atomen und Molekülen ist und das sie in einer solchen Kombination angeordnet sind, dass der Mensch lebt. Dies ist zunächst einmal einfach. Diese Theorie geht jedoch gleichzeitig davon aus, dass der Mensch aus derselben Materie besteht wie alles andere im Universum. Schon diese Vorstellung ist für viele Leute sehr fremd wie auch schlecht vorstellbar. Ihre Frage lautet erst einmal wie man aus toter Materie lebendige Materie machen kann. Jedoch ist auch diese Einteilung in tote und lebendige Materie bzw. die allgemeine Einteilung in tot und lebendig rein subjektiv. Objektiv gesehen gibt es keinen wirklichen Unterschied. Materie ist Materie. Objektiv gesehen sind all unsere Gefühle wie z. B. Liebe und unser ganzes Denken, Bewegungen von Atomen und Molekülen, subjektiv gesehen sind Gefühle und Denken für uns das wichtigste im Leben. Dies hat jedoch viele Konsequenzen zur Folge. Wenn dies stimmt wovon ich überzeugt bin, da ich Atheist bin, dann würden Wörter wie künstlich und natürlich ihren Sinn verlieren. Wenn wir davon ausgehen, dass der Mensch etwas natürliches ist und das was ihn geschaffen hat auch etwas natürliches ist, so ist auch das was er schafft etwas natürliches, denn es besteht erstens aus dergleichen Materie wie er und zweitens steht er nicht über diesem Gegenstand den er geschaffen hat und da er somit vollkommen zur Natur gehört ist auch das natürlich. Da wir also nur noch den Begriff natürlich, nach unserem heutigen Verständnis, benutzen würden fällt es automatisch weg, denn ohne das Wort künstlich gibt es das Wort natürlich auch nicht. Natürlich könnte man sagen, dass etwas von einem Menschen gemacht wurde, aber dies alleine wäre nicht eine so große Trennung wie die heutigen Begriffe künstlich und natürlich. Das wiederum heißt, jedoch, dass wir irgendwann einmal aus einem Stuhl oder einem Tisch oder auch einem anderen Gegenstand einen nach heutigen Maßstäben vollwertigen Menschen bauen können. Ich spreche also nicht von klonen, sondern von echtem bauen. Dies ist uns bis heute jedoch noch nicht gelungen, weil der Mensch zu komplex ist. Aus diesem Grunde spricht man immer davon, dass der Mensch denken kann und Maschinen nicht. Nach dieser Theorie sieht man jedoch gleich, dass der Mensch einfach komplexer aufgebaut ist als eine Maschine. Bevor wir jedoch Menschen bauen werden, werden wir durch Zellregeneration unsterblich werden können. Wie der Name schon sagt wird man unsere Zellen ständig verjüngern können, so dass wir selbst entscheiden können wie alt wir aussehen wollen. Schon heute forscht man in Richtung der Zellregeneration. Viele Leute denen ich das erzählt habe hielten es sogar für möglich doch meinten sie alle, dass es sehr traurig ist, denn das nimmt dem Menschen den ganzen Sinn und Spaß am Leben. Natürlich können Sie jetzt sagen, dass man demnach machen kann was man will. Jedoch sind wir Teil des Universums und dürfen subjektiv denken. Wir sollten aus diesem Grunde unseren Lebensstil nicht vollkommen ändern, sondern ganz im Gegenteil. Wir sollten zum einen eine für uns verträgliche Umwelt schaffen, was natürlich auch subjektiv ist und wir sollten gemeinsam versuchen, dass beste aus dem Leben zu machen. Durch das Wissen, dass es weder einen Gott noch eine Seele gibt sollten wir viel unbefangener leben, denn wir haben uns schließlich vor niemandem zu verantworten. Dies heißt natürlich nicht, dass wir uns bekriegen sollten, sondern eine friedliche Welt schaffen. Deshalb gibt es auch gar keinen Grund zur Feindseligkeit gegenüber Menschen aus anderen Erdteilen. Wir waren ja ursprünglich so wie alle Tiere ausgelegt, dass wir einfach annahmen das beste im Universum zu sein, doch durch die Evolution erkennen wir, dass es anders ist. Diese Theorie ist bestrebt etwas näher an die Objektivität unserer Raum-Zeit heran zu kommen. Jedoch können wir die Objektivität nicht erreichen aus einem einfachen Grund und zwar sind wir interne Beobachter des Universums und somit Teil des Systems und als ein Teil davon können wir es nicht objektiv beurteilen. Die meisten Naturwissenschaftler sind Atheisten, weil sie eben entdeckt haben in was für einer Weise die Naturgesetzte aufgebaut sind und dass Gott und Seele einfach unlogisch sind. Abschließend wollte ich noch etwas zur Philosophie sagen und zwar wollte ich erklären warum ich es für so wichtig halte die Philosophie zu erwähnen. Die Philosophie ist eine Lehre, die den Menschen in seinen Gedanken und Taten sehr gut beschreibt und deshalb auf keinen Fall aufgrund der eben vorgestellten wissenschaftlichen Theorie ihre Geltung verlieren sollte. Natürlich ist auch all dies subjektiv, jedoch muss ich an dieser Stelle sagen, dass mir die ostasiatische Philosophie, die natürlich mit Religionen wie dem Buddhismus, dem Taoismus und dem Shintoismus zusammenhängt sehr gefällt, da sie für uns subjektiv gesehen sehr hilfreich ist. Daher muss ich eins sagen, auch wenn der Buddhismus an Reinkarnation glaubt, was der wissenschaftlichen Theorie widerspricht, so muss ich doch sagen, dass die Grundphilosophie des Buddhismus und zwar spreche ich von Meditation und innerer Ruhe für den Menschen sehr hilfreich ist. In diesem Fall kann man dieser Weltreligion etwas Positives entnehmen, was wir auch weiterhin kontinuieren sollten. Wenn man, wie schon beschrieben, in der Lage sein wird Menschen zu bauen kann man natürlich das Gehirn auch so gestalten wie es jeder Mensch möchte, aber bis es soweit ist ist die Form der Meditation, die wohl beste Form um Ruhe zu finden.

Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki

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Letzte Änderung: 05.10.2001