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Mineralien und Mineralogie


Willkommen auf der Homepage der Mineralien und Mineralogie. Wenn Sie etwas über diese wunderschöne Welt erfahren möchten oder auch Ihren eigenen Schmuck besser kennenlernen wollen sollten Sie sich diese Seite auf keinen Fall entgehen lassen.

Mineralogie ist die Wissenschaft, die sich mit den Mineralien beschäftigt. An dieser Stelle muss man wohl erst einmal Mineralien definieren. Ein Mineral ist ein fester oder auch selten flüssiger Stoff mit bestimmten chemischen und physikalischen Eigenschaften, der in der Erde vorkommt. Im Vergleich dazu sind Gesteine Stoffe, die sehr unterschiedlich sind. Mineralien sind etwas was den Menschen schon seit Jahrtausenden fasziniert. Es gibt ungefähr 3000 bekannte Mineralien doch nur wenige von Ihnen konnten den Menschen begeistern. Hierbei geht es um das Aussehen der Mineralien die ausschlaggebend dafür sind wie beliebt sie sind. Besonders schöne Mineralien sind sehr oft durchsichtig und haben auch oft eine schöne Farbe oder eine schöne Form. Die Beliebtheit eines Minerals entscheidet also darüber, ob er als Edelstein angesehen wird oder nicht.

Die Entstehung: Es gibt drei große Entstehungsprozesse: den magmatischen Entstehungsprozess, den sedimentären Entstehungsprozess und den metamorphen Entstehungsprozess. Das Magma dürfte bekannt sein als der Stoff der aus Vulkanen rauskommt und dann Lava genannt wird. Es ist eine Flüssigkeit im Erdinneren die eine Temperatur von 1300 Grad Celsius hat. Wenn das Magma nun aus dem Erdinneren zur Erdoberfläche drängt, kühlt es langsam ab und kristallisiert. Es bilden sich damit die ersten Mineralien, die jedoch noch recht tief liegen. Auf dem weiteren Weg nach oben wird das Magma immer dünnflüssiger und kristallisiert an verschiedenen Stellen aus. Eine der letzteren Phasen ist die hydrothermale Phase. In dieser Phase ist es zunächst einmal so, dass aus dem Magma einige Gase entweichen und auch nach oben strömen. Oft bilden Sie dadurch, im bereits vorliegenden Gestein, Hohlräume. Diese Hohlräume füllen sich anschließend auch mit Magma. In dieser Phase entsteht vor allem Quarz (Bergkristall, Amethyst usw.). Das ist auch der Grund warum man Quarz oft in solchen Hohlräumen findet, die als Geoden bezeichnet werden. Generell wächst Quarz oft an Spalten im Gestein. Bei der sedimentären Mineralienbildung handelt es sich vor allem um erdnahe Mineralien die vielen Umweltfaktoren ausgesetzt sind und sich dadurch ständig verändern. Hohe Temperaturen können beispielsweise neue chemische Verbindungen zur Folge haben. Starker Forst hat z. B. hat auf einige Stoffe eine sprengende Wirkung. Außerdem sollte man die verschiedenen Säuren und andere Stoffe die vom Regen transportiert werden nicht vernachlässigen. Auch Wasser selbst und der Luftsauerstoff können mit einigen Mineralien reagieren und dadurch entstehen neue Mineralien. Bei dem metamorphen Vorgang ist es so, dass das Magma an Stellen wo sich bereits Mineralien gebildet haben noch einmal durchfließt und somit diese Mineralien z. T. stark verändert. Es gibt auch noch spezielle Entstehungsprozesse für organische Mineralien.

Chemische und physikalische Eigenschaften: Jedes Mineral hat bestimmte chemische und physikalische Eigenschaften. Chemisch gesehen hat jedes Mineral eine bestimmte Zusammensetzung. Am einfachsten ist die Zusammensetzung, wenn es sich dabei um Elemente handelt, doch die meisten Mineralien sind Moleküle oder Ionen und haben somit chemische Formeln. Die genauen Formeln werden bei den entsprechenden Mineralien vorgestellt. Hier wollen wir uns jedoch die 9 Mineralklassen angucken in die die Mineralien eingeordnet werden.
  1. Elemente (Diamant, Gold, Silber)
  2. Sulfide, Selenide, Telluride, Arsenide, Antimonide und Bismutide (Pyrit)
  3. Halogenide (Fluorit, Steinsalz)
  4. Oxide und Hydroxide (Korund, Quarz)
  5. Nitrate, Carbonate und Borate (Calcit, Malachit)
  6. Sulfate, Chromate, Molybdate und Wolframate (Alabaster)
  7. Phosphate, Arsenate und Vanadate (Türkis)
  8. Silikate (Feldspat, Topas)
  9. Organische Verbindungen (Bernstein)
Wenn es um die Form von Mineralien geht so ist es so, dass die meisten von ihnen Kristalle bilden. Kristalle sind eine symmetrische Anordnung der Atome, Moleküle oder Ionen. Man nennt das dann Ganze Kristallgitter. Eine willkürliche Anordnung nennt man amorph. Für Mineralien gibt es 7 verschiedene Kristallsysteme (trigonal, triklin, rhombisch, tetragonal, hexagonal, kubisch, monoklin). Steinsalz beispielsweise kristallisiert im kubischen System. Da Steinsalz (NaCl) auch Kochsalz (NaCl) ist, kann man schon im Kochsalz manchmal ganz kleine Würfel erkennen. Bei größeren Brocken ist es noch deutlicher. Mineralien die also im kubischen System kristallisieren haben eine Würfelform. Quarz kristallisiert im trigonalen System wie auch der Korund (Rubin, Saphir). Dadurch, dass z. B. das Material bei der Mineralienentstehung nicht regelmäßig nachkommt oder auch durch viele andere Einflüsse kann es zu Verformungen kommen, so dass ein Kristall nicht perfekt ist. Auch Platzmangel oder Fremdstoffe können die Kristallform ändern. Fast nie findet man perfekte Kristalle. Auch ist das Verhältnis vom Umfang zur Höhe nicht immer dasselbe. Bei Platzmangel kommt es auch oft zur Zwillingsbildung. Ein Kristall wächst dabei in den anderen hinein. Eine weitere Eigenschaft der Mineralien ist ihre Dichte. Die Dichte ist die Masse pro Volumeneinheit. Dazu nimmt man normalerweise Gramm pro Kubikzentimeter (g/cm3). Wasser hat z. B. eine Dichte von 1 g/cm3. Die meisten Mineralien haben eine höhere Dichte als Wasser und gehen somit in Wasser unter. Die Härte ist ein weiteres Merkmal. Die Härte ist allgemein die Möglichkeit des Eindringens in das Mineral. Dazu gibt es die Mohssche Härteskala. Sie geht von 1 bis 10. Ein Mineral mit der Härte 1 ist mit dem Fingernagel ritzbar während der Diamant mit der Härte 10 nicht mal mehr durch Messer ritzbar ist. Ein Mineral mit einer höheren Härte kann ein Mineral mit einer geringeren Härte ritzen.

Mohssche Härteskala
1 Talk2 Gips3 Calcit4 Fluorit5 Apatit
6 Feldspat7 Quarz8 Topas9 Korund10 Diamant

Viele Mineralien lassen sind z. B. durch einen Schlag mit dem Hammer spalten. Ein Mineral kann sich jedoch in eine Richtung gut spalten lassen und in eine andere nicht. Es gibt jedoch auch Mineralien ohne eine bestimmte Spaltbarkeit, sondern sie zerbrechen zufällig. Hier kann man das Aussehen der Bruchstellen betrachten. Die Farbe ist das einfachste Erkennungsmerkmal. Es gibt erst einmal farblose Mineralien wie z. B. den Bergkristall und den Diamanten. Weitere Quarze, wie z. B. der Amethyst, verdanken ihre Farbe verschiedenen Beimengungen. Sie werden daher gefärbte Mineralien bezeichnet. Mineralien die dank ihrer chemischer und physikalischer Eigenschaften eine Eigenfarbe haben werden farbige Mineralien genannt. Zum feststellen, ob ein Mineral gefärbt ist oder farbig ist, kann man damit über eine Oberfläche streichen und sich den Abrieb angucken. Dies ist der sogenannte Strich. Der Glanz eines Minerals ist eine weitere Eigenschaft. Es gibt Diamantglanz, Glasglanz, Fettglanz und Metallglanz. Die Lichtdurchlässigkeit ist auch sehr wichtig. Besonders saubere Mineralien haben eine hohe Lichtdurchlässigkeit, wobei diese natürlich auch auf die chemischen und physikalischen Eigenschaften, des Minerals selbst, zurückzuführen ist.


Mineraliendatenbank (sortiert nach Mineralklassen)


Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki

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Letzte Änderung: 21.01.2006