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SS, SA und Gestapo


Die SS hatte spielte eine tragende Rolle beim Massenmord im Dritten Reich. Ihr Vorläufer war der "Stoßtrupp Hitler" der 1923 gegründet wurde. Die Aufgabe war es Adolf Hitler zu beschützen. Aus diesem Stoßtrupp wurde dann 1925 die SS (Schutzstaffel). Zur selben Zeit gab es auch die SA. Sie SS trug schwarze Uniformen und die SA trug braune Uniformen. Auch die SA sollte Adolf Hitler beschützen. Die SA unterstand jedoch Ernst Röhm und dieser hatte eigene Pläne. Während die SS diszipliniert war und alles getan hätte was Adolf Hitler wollte, war die SA sehr undiszipliniert und es kam auch zu Streitigkeiten zwischen SA-Führern und Adolf Hitler. Die SA hatte auch deutlich mehr Mitglieder als die SS. Die SS galt auch aufgrund der Disziplin als eine Eliteeinheit. Die SA wurde oft als eine Schlägertruppe bezeichnet. Schon in den 20er Jahren kam es oft dazu, dass Andersdenkende (z. B. Kommunisten) von der SA brutal, auf offener Straße, zusammengeschlagen wurden. Die SS war genauso brutal nur ging sie systematischer vor. Daher hatte die SS einen besseren Ruf. 1934 wollte der SA-Führer Ernst Röhm die SA (Sturmabteilung) so weit ausbauen, dass sie das Militär ersetzt. Röhm hatte viel Einfluss und konnte Hitler gefährlich werden. Daher wurden Ernst Röhm und andere wichtige SA-Leute am 30.6.1934 getötet. Seit dieser Zeit spielte die SA eine untergeordnete Rolle und die SS trat in den Vordergrund. Am 1.7.1934 wurde Victor Lutze SA-Chef. Reichsführer SS und somit der Chef der SS war Heinrich Himmler. SS-Obergruppenführer Theodor Eicke war für die KZs zuständig und für die Totenkopfverbände der SS. Die SS-Totenkopfverbände stellten die Wachen in den KZs dar. Sie gingen absolut grausam vor und waren auch für das vergasen und erschießen der Gefangenen zuständig. Neben der normalen SS gab es auch die Waffen-SS. Die Waffen-SS kämpfte, wie auch die Wehrmacht, an der Front. Die Soldaten der Waffen-SS waren nicht so gut auf den Krieg vorbereitet wie die Soldaten der Wehrmacht und daher fielen viele Soldaten der Waffen-SS. Wenn in eroberten Ländern Juden gefunden wurden oder Kriegsgefangene gemacht wurden dann ging die Waffen-SS stets brutaler vor als die Wehrmacht. Am Ende des 2. Weltkriegs war es durchaus keine kleine Eliteeinheit mehr, sondern die SS umfasste 900.000 Mann. Auch die Gestapo (Geheime Staatspolizei) war eine gefürchtete Behörde und zwar in Deutschland selbst. Die Gestapo gehörte zum RSHA (Reichssicherheitshauptamt). Leiter der Gestapo war der SS-Gruppenführer Heinrich Müller. Leiter des RSHA war SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich. Heydrich hat die Gestapo dazu genutzt andere wichtige Leute in Deutschland auszuspionieren wie auch wichtige Gäste aus anderen Ländern. Er wollte immer gut informiert sein und führte sogar Akten über Vorgesetzte. Im 3. Reich denunzierten sich die Deutschen gegenseitig. Wenn jemand etwas gegen das NS-Regime sagte so wurde er sofort von der Gestapo verhaftet, lange verhört und bekam eine Freiheits- oder Todesstrafe.


Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki

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Letze Änderung: 15.12.2004